Universitätsklinikum Dresden, Haus 28

ehemaliges Gymnasiumsgebäude von Erlwein, im Krieg teilzerstört

Zwischen 1905 - 07 als König-Georg-Gymnasium durch Stadtbaurat Hans Erlwein errichtet , erfuhr das Gebäude nach Teilzerstörung 1945 eine Nutzungsänderung zum Klinikgebäude.

Mit den beschränkten Mitteln der Nachkriegszeit erhielt das Gebäude um 1950 in Teilbereichen eine Aufstockung.

Die ehemalige kräftige Dachlandschaft ging dabei verloren. Mangelnder Wärmeschutz dieser Umbauten führte seither zu erheblichen Belastungen für die Nutzer im 3. Obergeschoss.

Dachumbau und energetische Sanierung

Mit dem Dachumbau waren die bauklimatischen Probleme (sommerliche Überhitzung / hohe Heizaufwendungen im Winter) durch geeignete Dämmmaßnahmen zu lösen und gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, dem Gebäude ein zusammenhängendes typisches Ziegeldach anstelle der unpassenden Flachdächer wiederzugeben. Dies entspricht auch den Zielen des Denkmalschutz unter den gegeben Bedingugen der vergangenen Jahrzehnte.

Dabei entstehender Dachraum wird dringend für umfangreiche haustechnische Anlagen benötigt, die im Zuge des Umbaues erneuert wurden. Die zumeist über Dach angeordneten Technikkomponenten konnten weitgehend in die Dachhaut eingeordnet werden. Damit kann das Dach seine Wirkung als zusammenfassendes Architekturelement wieder entfalten.

Die Dachspitze des Mittelbaues wurde für den Austausch von großen Haustechnikkomponenten im Dachraum abnehmbar ausgebildet. Damit muss die Dachhaut für Technikwechsel nicht mehr geöffnet werden.

Bauausführung 07/2009 - 05/2010
Leistungsphasen HOAI : 2 - 8
Auftraggeber  SIB Nl Dresden II