Ministerialgebäude Dresden - komplexe Sanierung Innenräume

Ort sächsischer Regierungsgeschichte

Das 1904 fertiggestellte Gebäude hatte mit relativ geringen Schäden den 2. Weltkrieg überstanden.

Bauliche Veränderungen und Instandsetzungen, die in den 50 iger Jahren vorgenommen wurden, waren zugleich die letzten Erhaltungsmaßnahmen bis 1990.

Mit der Wiedereinrichtung des Freistaates Sachsen im Jahre 1990 wurde das Gebäude zum Sitz der sächsischen Staatskanzlei und weiterer Ministerien.

Bei laufender Nutzung galt es, das Gebäude abschnittsweise zu sanieren.

Denkmalgerechte Wiederherstellung und zeitgemäßer Ausbau

Neben der Modernisierung der Büro - und Sanitärtrakte waren im Gebäude zahlreiche sehr hochwertige Raumbereiche - teilweise nach alten Fotos - zu planen und baulich wiederherzustellen .

Zur angemessenen Versorgung von Mitarbeitern und Gästen galt es, den Gastronomiebereich komplett neu in das vorhandene Bauwerk einzugliedern. Dazu erfolgten komplizierte Eingriffe in das statische System. Es galang, den wuchtigen tragenden Mauern mit verschiedenen Mitteln Leichtigkeit und zeitgenössische Raumgestaltung hinzuzufügen

Für die abgebildeten Baumaßnahmen oblag dem Architekt Eckehardt Schmidt als angestelltem Mitarbeiter des Planungsbüro AIT die Projektleitung.

Bearbeitungszeit 1993 - 1995
Leistungsphasen
HOAI : 2 - 8
Auftraggeber
Staatshochbauamt Dresden I