Amtsgericht Dippoldiswalde, Erneuerung Empfangsbereich

Marktplatz, gotische Kirche und ein von der Renaissance geprägtes Schlossbilden den historischen und städtischen Mittelpunkt der Stadt Dippoldiswalde.

Die im Mittelalter gegründete Burg erfuhr zwischen 1540 und 1550 einen Umbau derstadtzugewandten Seite durch den Nürnberger Baumeister Peter Flötner.

Seit etwa 1890 wird das Schlossgebäude als Amtsgericht genutzt. Zwischen 1991 und 2000 erfuhr das Gebäude eine grundlegende Sanierung.

Aus sicherheitstechnischen Gründen, aber auch wegen einer unzeitgemäßen Empfangssituation dieser Verwltungseinrichtung des Freistaates Sachsen entschloss sich der AG 2014 zu einem Umbau des Empfangsbereiches.

Die vorhandenen, sehr engen Platzverhältnisse legten den Einbau einer großen, für das Gebäude typischen Bogenöffnung in eine massive Innewand nahe. So entstand eine vergrößerte Fläche auf Besucherseite .

Auf verkleinerter Grundfläche für das Personal waren nun innerhalb der neuen Tresenanlage komplexe technische und funktionale Abäufe zu integrieren. Die neue Tresenanlage tritt dem Besucher mit einer offen - ernsten Geste entgegen, die von dunklem Nussbaumfurnier getragen wird.

Durch abgerundete Kanten der Grundkörper des Tresen ensteht eine fliesende Kontur, mit der eine vermittelnde Nuance in die innenarchierktonische Gestalt einfliest, die der juristischen Nutzung einen Impuls geben möchte.

 

 

 

 

 

Bauausführung : 09/2019 - 02/2019
Leistungsphasen HOAI : 2 - 8
Auftraggeber : SIB Dresden, Nl I